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Informationsabend des Laxtener Ortsrates.
Im Namen der Ortsrates begrüßte Ortsbürgermeister Gerd Hoffschröer die anwesenden Gäste am Donnerstag Abend in der Gaststätte Klaas-Schaper zu einem Informationsabend über die Grabungen auf dem Laxtener Esch. Die Leiterein des Regionalteams Oldenburg in der Abteilung Archäologie des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, Frau Dr. Jana Esther Fries, gab Auskunft über die ersten Ergebnisse der sogenannten Prospektion.
Die Prospektion ( Stichprobe ) im März diesen Jahres habe auf einer Fläche von 12 ha erstaunliche Ergebnisse zu Tage gebracht. In den 24 Schnitten habe man 130 Befunde orten können und das bei einer untersuchten Fläche von nur 10% des gesammten Eschs.
“Wir sind in vielen Schnitten fündig geworden” erläuterte Dr. Fries die Fotos von der Grabung. Die unterschiedlichen Erdschichten waren gut zu erkennen, eine weiße Schicht Flugsand habe die Befunde gut konserviert. In der Mitte durchzogen wurde das Grabungsfeld fast parallel zur B214 von einer ungepflasterten Straße. Im Osten waren ein Grabhügel und ein Gräberfeld zu entdecken. Spuren jahrhundert und jahrtausend alter Siedlungen in diesem Gebiet. Die ältesten Funde gingen etwa 7000 Jahre zurück. Ganz deutlich war eine Einringung eines Urnengrabes zu erkennen. Die Frage, wie lange man mit richtigen Ausgrabungen zu rechnen hätte, konnte Dr. Fries nur teilweise beantworten. Für das westliche Drittel etwa 3 Monate, bei dem östlichen Drittel müsste man mit 5 Monaten rechnen. Eine Ausgrabung steht jetzt in jedem Fall vor einer Bebauung an. Befragt nach der Wahrscheinlichkeit von Funden auf dem Esch sagte Frau Dr. Fries :
Schon der Name des Gebiets war verdächtig. Alte Karten und vor allem die Vielzahl der Funde aus dem benachbarten Baccum ließen schon im Vorfeld der Grabungen vermuten, mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf dem Laxtener Esch etwas zu finden. Die Menschen hätten schon immer da gesiedelt, wo das Umfeld am günstigsten war.
Sehr geehrte Besucher/Innen unserer Homepage
Wie Sie bisher über die verschiedenen Medien unserer Stadt erfahren haben, findet am 12. September die Wahl des Oberbürgermeisters statt. Es ist uns eine besondere Freude, Ihnen mitzuteilen, dass der gemeinsame
Kandidat für dieses Amt von Bündnis90/Die Grünen und der SPD Lingen, Baccum und Brögbern unser Vorstandsmitglied Herr Dieter Krone ist.
Dieter Krone hat maßgeblich zum Erfolg unserer Bürgerinitiative beigetragen.
Unsere Arbeit wurde in großem Maße durch sein zielorientiertes und
weitsichtiges Agieren von Erfolg gekrönt. (Der Name KRONE ist Programm).
„Über den Tellerrand hinausblicken“ um dann eigene kreative Ideen vermitteln und sinnvoll umzusetzen,
sind nur einige seiner Stärken, von denen nicht nur unsere BI, sondern die ganze Stadt profitieren konnte.
Unbeirrbar nach Lösungen suchen und dabei immer den höflichen und respektvollen Ton gegenüber allen Mitstreitern
wahrend, ist für Dieter Krone oberstes Gebot. Sachlich und fachlich gut informiert und vorbereitet führte Herr Krone
als Sprecher unserer BI alle Verhandlungen mit den Vertretern der Verwaltung und den Gutachtern und Ingenieuren aus Berlin auf Augenhöhe.
Dieter Krone ist parteilos, 46 Jahre alt, verheiratet und Vater von 2 Töchtern.
Er ist Oberstudienrat am Franziskus-Gymnasium in Lingen.
Als musikalischer Leiter von größeren Chören und Orchestern ist er vielen Menschen auch über
Lingens Grenzen hinaus bekannt.
Musik macht bekanntlich den Kopf frei. Klare, frische und neue Gedanken für Lingen.
Das wünschen wir uns doch alle.
Die Bürgerinitiative ARENAWAHN Lingen gratuliert Dieter Krone zur Nominierung für das Amt des Oberbürgermeisters und zu dem Vertrauensbeweis der beiden Parteien SPD und Bd90/Grüne.
Gleichzeitig danken wir ihm, dass er willens ist, sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen.
Dafür gebührt ihm ehrliche Hochachtung.
Wir wünschen ihm einen fairen Wahlkampf und einen respektvollen Umgang mit seiner Person.
Kornelia Spielmanns
Vors. der BI ArenaWahn
Bitte besuchen Sie auch seine Homepage: Gemeinsam für Lingen
Quelle : Lingener Tagespost
Zur Finanzierung der Emsland-Arena wird die Stadt Lingen fünf Millionen Euro vom Landkreis Emsland erhalten. Dies hat der Kreistag am Montagabend bei zwei Gegenstimmen (Bündnis 90/Die Grünen) und sieben Enthaltungen beschlossen.
Gegenüber den Emslandhallen an der Lindenstraße in Lingen soll die neue Emsland-Arena ent-stehen. Grafik: Stadt Lingen
Gegenüber den Emslandhallen an der Lindenstraße in Lingen soll die neue Emsland-Arena ent-stehen. Grafik: Stadt Lingen
Das Projekt gegenüber den bestehenden Emslandhallen an der Lindenstraße soll rund 25 Millionen Euro kosten. Neben den zugesagten Mitteln des Kreises kommen ebenfalls fünf Millionen Euro vom Land, zehn Millionen Euro stehen im Haushalt der Stadt Lingen zur Verfügung. Aus der Wirtschaft sollen die restlichen fünf Millionen Euro kommen, für die es bislang aber keine Zusage gibt.
Ob das Vorhaben tatsächlich in die Tat umgesetzt werden kann, ist derzeit in Lingen politisch noch nicht entschieden. Die Stadt muss mit erheblichen Mindereinnahmen bei den Gewerbesteuern rechnen. Bereits die bestehenden Emslandhallen sind defizitär, das heißt: Die Einnahmen decken nicht die laufenden Kosten.
In der Sitzung des Kreistages machte Landrat Hermann Bröring deutlich, dass der Kreis seine Zusage einhalte, das Projekt EmslandArena in Lingen zu unterstützen. Die Region benötige eine solche Halle, um den vielfältigen Ansprüchen bei größeren Veranstaltungen gerecht werden zu können. Als Standort könne nur die wirtschaftsstärkste Kommune im Emsland, die Stadt Lingen, infrage kommen. Die letzte Entscheidung hierüber müsse aber die Stadt Lingen treffen. Bröring stellte klar, dass sich die finanzielle Beteiligung des Kreises ausschließlich auf die Investition für die Arena, nicht aber auf eine Beteiligung an den Folgekosten beziehe.
Grünen-Ratsherr Heiner Rehnen aus Lingen lehnte den Zuschuss unter Hinweis auf die Haushaltsprobleme der Stadt ab. Für die CDU erklärte dagegen Heinrich Hövelmann, dass der Kreis zu seinem Versprechen stehe. Das sah auch die SPD so. Die Arena habe eine Strahlkraft über die Stadt Lingen hinaus, meinte Willi Jansen aus Salzbergen. Als „infrastrukturelle Bereicherung für den Landkreis“ bezeichnete der Lingener FDP-Politiker Jens Beeck das Vorhaben.
…..
Dazu schreibt Thomas Pertz in seinem Kommentar :
Projekt Emsland-Arena ist gestorben
Auch wenn es in Politik und Verwaltung der Stadt Lingen noch niemand offiziell sagen möchte: Das Projekt Emsland-Arena an der Lindenstraße ist gestorben.

So schön die Idee auch war, der Stadt Lingen als wirtschaftsstärkster Kommune der Region mit oberzentralen Ansprüchen eine solche Perle in der Amtskette hinzuzufügen, muss den Realitäten ins Auge gesehen werden. Die Stadt verfügt angesichts der dramatischen Einbrüche bei den Gewerbesteuern nicht mehr über die finanziellen Mittel, um das Projekt zu stemmen.
Von 37,5 Millionen Euro war die Kommune für 2010 ausgegangen. Nach derzeitigem Stand der Dinge werden es nur 12,5 Millionen, zwei Drittel weniger. Damit erhöht sich das städtische Defizit im Haushalt von derzeit 3,3 auf 20,3 Millionen Euro. Besonders schmerzt die Umstrukturierung innerhalb eines bislang überaus potenten Gewerbesteuerzahlers in Lingen, die auch in den Folgejahren deutlich weniger Einnahmen im Stadtsäckel erwarten lässt.
Die vom Kreis und vom Land zugesagten jeweils fünf Millionen Euro dürfen deshalb nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass sich die Stadt Lingen eine neue Arena schlicht nicht mehr leisten kann. Sie muss die in ihrem eigenen Haushalt „geparkten“ weiteren zehn Millionen Euro in erster Linie zur Haushaltssicherung nutzen. Außerdem ist nicht nur die Investition für die Arena angesichts der gegenwärtigen Haushaltslage kritisch zu betrachten. Wie sieht es bei den Folgekosten aus? Zwei Arenen nebeneinander zu bewirtschaften – das geht nur in Zeiten sprudelnder Geldquellen. Die sind aber auch in Lingen vorerst versiegt.
Also: Abschied nehmen vom Hallenneubau und damit finanzielle Spielräume für die kommenden Jahre erhalten. Das ist das Gebot der Stunde in der Stadt Lingen.
Der Laxtener Ortsbürgermeister Gerd Hoffschroer möchte möglichst zeitnah näher über die archäologischen Funde auf dem Laxtener Esch informieren.
Geplant ist eine Veranstaltung, in der Frau Dr. Jana Vries, zuständige Bezirksarchäologin aus Oldenburg, über die durchaus außergewöhnlichen Funde berichtet. Nach Aussagen von Frau Dr. Vries, ist der Fundort bei uns in Laxten einem „Sechser im Lotto“ gleichzusetzen.
(siehe unsere vorherigen Berichte) www.bi-emslandarena.de
Bereits während der ersten Grabungen haben viele Anwohner und vorbeifahrende Bürger mit großem Interesse die Arbeiten des archäologischen Teams um Frau Dr. Vries beobachtet.
Es ist anzunehmen, dass interessierte Bürger/Innen gerne noch mehr Details erfahren wollen und die geplante Informationsveranstaltung gerne besuchen werden.
Wir informieren Sie, sobald Termin und Ort feststehen und freuen uns mit Ihnen auf einen spannenden Vortrag.
Bis dahin verbleibe ich mit herzlichen Grüßen aus der Neuzeit
Kornelia Spielmanns
Vors. der Bürgerinitiative ARENAWAHN LINGEN
In ihrem Pressebericht fordert die SPD in Lingen eine detaillierte Analyse
Lingen.- Die Finanzierbarkeit der Emsland-Arena muss nach Ansicht der Lingener SPD-Stadtratsfraktion angesichts der verschlechterten Finanzlage der Stadt Lingen (Ems) einer detaillierten Prüfung unterzogen werden. „Dabei müsen ausser den Baukosten auch die Kosten der laufenden Unterhaltunge untersucht werden. Außerdem ist zu prüfen, ob die EL-Arena tatsächlich 25 Millionen Euro kosten darf,“ erklärte Fraktionsvorsitzender Hajo Wiedorn gegenüber der Presse.
In anderen Städten würden nach Informationen der SPD weitaus preisgünstigere Lösungen gefunden. Ähnliche Hallen wie die jetzt in Lingen geplante Arena seien auch schon für weniger als 20 Millionen realisiert worden. Es sei auch nicht unbedingt erforderlich, ein mehrere Millionen teures Parkhaus zu errichten worfür außer bei Veranstaltungen in der EL-Arena keinerlei Bedarf vorhanden sei. Hier müssten intelligentere Lösungen gefunden werden.
„Bei dauerhaft geringeren Gewerbesteuereinnahmen müssen auch die laufenden Kosten für den Betrieb der EL-Arena einer kritischen Betrachtung unterzogen werden“ sagte SPD-Ratsherr Peter Supritz. Und weiter stellt er die Frage „Können wir uns jährliche Zuschüsse für den laufenden Betrieb in Höhe von geschätzten 2 Millionen Euro tatsächlich leisten?“
Abschließend heißt es in der Pressemitteilung der SPD, es sei zwar eine einmalige Chance mit den zugesagten Landesmitteln und den Zuschüssen von Landkreis Emsland und aus der regionalen Wirtschaft eine solche Arena zu errichten. Dabei dürfe aber nicht außer Acht gelassen werden, dass der laufende Betrieb, der ohne Zuschüsse dritter erfolgen müsse, die Stadt Lingen (Ems) nicht über Gebühr belastet.
Achtung, Achtung.
Zur Zeit werden Teile des alten Lingener Hafens gegenüber der geplanten Emslandarena veräußert und offensichtlich ohne Konzept zur Wohnbebauung freigegeben. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Bau einer Emslandarena unserer Meinung nach nicht losgelöst von den Planungen am “Alten Hafen” betrachtet werden darf.
Wohnbebauung am “Alten Hafen”
Heute am 05.05.2010 lesen wir folgenden Artikel in der Lingener Tagespost :
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Funde reichen bis in die Steinzeit
bmLingen.
Bis in die mittlere Steinzeit, also zwischen 9000 und 4000 Jahre vor Christi, reichen die Bodenfunde zurück, die vor wenigen Wochen auf dem Laxtener Esch, gegenüber der Hedon-Klinik, gefunden wurden.
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| Präsentierten zusammen die Ergebnisse der Ausgrabungen auf dem Laxtener Esch: Helmut Höke, Leiter Wirtschaftsförderung, Dr. Jana Esther Fries, Bezirksarchäologin, und Dr. Ralf Büring, Erster Stadtrat (von links). Foto: Burkhard Müller |
„Eine so außergewöhnliche und reiche Fundstelle ist mir in meiner Tätigkeit als Archäologin noch nicht untergekommen.“ Das betonte gestern Dr. Jana Esther Fries, Bezirksarchäologin des Landesamtes für Denkmalpflege, in einem Gespräch mit der Presse. Weitere Teilnehmer in der Runde waren Lingens Erster Stadtrat Dr. Ralf Büring und Helmut Höke als Chef der Wirtschaftsförderung bei der Stadt Lingen.
Bevor die Bezirksarchäologin in ihren Vortrag einsteigen konnte, erläuterte Büring den Grund für die Untersuchung des rund zwölf Hektar großen Geländes. Den Auftrag für die Ausgrabungen habe man seinerzeit vor dem Hintergrund vergeben, dass hier, auf dem Laxtener Esch, noch die neue Emslandarena gebaut werden sollte. Obwohl man mittlerweile von diesen Planungen abgerückt sei und nun wieder den Standort Lindenstraße für die Multifunktionshalle favorisiere, seien die Untersuchungen dennoch durchgeführt worden: „Mit einem außergewöhnlichen Ergebnis“, wie der Erste Stadtrat anerkennend sagte.
Wie Frau Fries in ihren Erläuterungen weiter berichtete, habe man sich auf dem Laxtener Eschboden für die „harte Prospektion“ (Stichprobe) entschieden, weil die Eschfläche fast durchgängig bis zu 150 Zentimeter stark gewesen sei. „Wir haben mit einer zwei Meter breiten und glatten Baggerschaufel in den Boden hineingegraben, um möglichst wenig zu zerstören“, berichtete die Fachfrau. Erste Urnenfundstücke, datiert aus der späten Bronze-Eisenzeit (etwa 600 v. Chr.), hätten gezeigt, dass man mit seinen Vermutungen auf dem richtigen Weg sei. „Die gleichen Fundstücke hatten wir vor kurzer Zeit auch in Baccum“, ließe die Archäologin rückblickend wissen. Auch der Eisenzeit zuzuschreiben sei ein Grabhügel im östlichen Bereich der Fläche mit einem Durchmesser von rund 15 Metern.
„Und dann haben wir etwas entdeckt, was wir als sehr seltenen Fund bezeichnen“, schwärmte die Archäologin. „Ein schwarzer brauner Fleck, herrührend von verbrannter Holzkohle, ist der Beweis dafür, dass sich hier Herdgruben aus der der mittleren Steinzeit befunden haben müssen“, berichtete die Fachfrau und ergänzte: „Obwohl wir nur etwa fünf Prozent der rund zwölf Hektar großen Fläche geöffnet haben, sind wir doch auf Bodenfunde gestoßen, die aus insgesamt fünf Epochen herrühren.“ Rund 130 Befunde bewiesen eindeutig, dass man hier nicht umsonst gegraben habe. „Ein riesiger, fetter und schöner Fundplatz“, platzt es aus der Bezirksarchäologin heraus.
„Wir haben erst einmal tief Luft geholt, als wir unsere Schätze begutachteten, weil wir so etwas noch nicht erlebt haben“, berichtete Frau Fries weiter. Im Anschluss an die Grabungen habe man dann die Fläche wieder eingeebnet, „weil so die Befunde am besten geschützt sind“, berichtete die Archäologin abschließend.
Büring und Höke betonten, dass die Fläche wieder landwirtschaftlich genutzt werde, aber man natürlich auch weiter daran arbeite, hier Gewerbe anzusiedeln.
soweit die LT.
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Unser Kommentar dazu lautet :
Ein riesiger, fetter und schöner Fundplatz
So benennt die Bezirksarchäologin, Dr. Jana Esther Fries, die Funde auf dem Laxtener Esch.
Entgegen der ersten Vermutungen, man sei auf Funde aus der Jungsteinzeit (3500 bis 1800 v.Chr.) gestoßen, steht nun fest, die Bodenfunde reichen bis in die mittlere Steinzeit zurück (9000 bis 4000 Jahre v. Chr.)
Aufgrund der langen Wartezeit bis zum Abschlußbericht haben wir von der Bürgerinitiative ARENAWAHN Lingen allerdings gehofft, die Bürger Lingens, würden umfangreicher informiert.
Das Foto, auf dem sich die abgebildeten Personen so über einen dargestellten roten Punkt auf einem weißen Blatt Papier freuen, ist zwar sehr lustig, gibt dem interessierten Leser aber keinerlei Auskunft darüber, was nun wirklich alles unter dem Eschboden in Laxten verborgen liegt.
Wir berichteten bereits vor einigen Wochen auf unserer Homepage genauer, was alles schon nach den ersten, oberflächlichen Grabungen gefunden wurde. Frau Fries gab in einem Telefongespräch umfangreich Auskunft über Großsteingräber, Urnenfunde, ein ganzes Dorf und Spuren einer Straße. Ebenso begeistert die Tatsache der Vielfalt und der Menge, die dicht bei dicht liege.
Für uns interessierte Anwohner, Laxtener und Lingener Bürger, sowie für jeden, der sich für Archäologie begeistern kann, ist es nicht nachvollziehbar, warum die Verwaltung und die örtliche Presse nur so dürftige Informationen bekannt geben.
Sollte es überhaupt bekannt werden? – Das fragen wir uns jetzt ernsthaft, nachdem die Informationen so schleppend und spärlich an die Öffentlichkeit kommen. Wurde der Pressebericht der BI Arenawahn vom 13. April 2010 doch von Herrn Pertz abgelehnt mit dem schriftlichen Hinweis, man wolle den Bericht selber schreiben. Schade, hier hätte man viel mehr berichten können.
Die Vermutung liegt nahe, dass in Verbindung mit dem seinerzeit geplanten Bau der Emslandarena, der Schock groß gewesen sein muss, auf dem Esch an der B 214 auf diese überaus interessanten Funde gestoßen zu sein.
Statt seitens der Verwaltung und Politikverantwortlichen froh zu sein, dass gerade noch zur rechten Zeit von diesem Standort der neuen Emslandarena abgewichen wurde (!), wird vehement und krampfhaft verschwiegen, welcher finanziellen Katastrophe die Stadt Lingen ausgewichen ist.
Natürlich konnten die Mitglieder der BI von diesen hochinteressanten Funden im Voraus nichts wissen, – aber wir sind froh – und sogar ein wenig stolz darauf – hier in doppelter Hinsicht Schlimmeres verhindert zu haben.
Wenngleich es dem einen oder anderen in Rat und Verwaltung auch schwer fällt, das zuzugeben.
Es ist, wie es ist.
Mittlerweile dürften es alle Lingener Bürger vernommen haben:
Oberbürgermeister Heiner Pott hat ab der 17. KW im Niedersächsischen Sozialministerium eine neue berufliche Aufgabe als Staatssekretär angenommen.
Diesen Karrieresprung gönnen wir ihm und wünschen dafür alles Gute.
Gleichzeitig wünschen wir, die Mitglieder der BI ARENAWAHN, uns aber auch, dass der jetzige Stellvertreter, der 1. Stadtrat Dr. Ralf Büring, die gleiche Gesprächsbereitschaft uns gegenüber zeigt, wie in der Vergangenheit der OB Pott.
Herr Pott signalisierte in unserem letzten gemeinsamen Gespräch, die BI über den weiteren Verlauf der Planungen und des Baubeginns der Emslandarena, am Standort Lindenstraße, auf dem Laufenden zu halten.
Wir berichten auf unserer Homepage, sobald wir nähere Einzelheiten erfahren.
Spannend bleibt, wie der neue Bürgermeister heißen wird, der den ersten Spatenstich tätigt.
Auch dabei sind wir gerne behilflich.
PRESSEBERICHT vom 13.04.2010 der Bürgerinitiative Arenawahn Lingen
Sensationelle archäologische Funde aus 5 Epochen auf dem Laxtener Esch!
PRESSEBERICHT 13.04.2010
Vor wenigen Wochen wurden auf dem Laxtener Esch an der Frerener Straße stichprobenartige Grabungen, sog. Prospektionen, durchgeführt (wie berichtet). Wie sich jetzt herausstellte, sei man dabei „im erheblichen Maße fündig geworden“, so die Bezirksarchäologin, Frau Dr. Jana Esther Fries aus Oldenburg, auf telefonische Anfrage der BI Arenawahn Lingen.
Obwohl im Moment nur die Oberfläche „angekratzt“ worden sei, stehe fest, dass der Laxtener Esch viele Schätze berge. U.a. ein großes Gräberfeld, mehrere Urnengräber, den Verlauf einer alten Straße und Großsteingräber. Sogar eine mittelalterliche Siedlung hätte man bislang erkennen können. Alle Funde lägen dicht bei dicht und ließen noch etliche Überraschungen offen.
Diese aus 5 Epochen alten Funde seien bis in die Jungsteinzeit (3500-1800 v.Chr.) zurückzudatieren und lägen zusammenhängend auf dem riesigen Areal direkt an der B 214 gegenüber der Hedon-Klinik. Wie Frau Dr. Fries betonte, seien die Funde hier viel größer, umfangreicher und bedeutender als die seinerzeit in Baccum am Löpkers Kamp. Die Steine der Großsteingräber seien wahrscheinlich im Mittelalter von den ansässigen Bauern auseinandergezogen und einzeln vergraben worden, um darauf z .B. Ackerflächen anzulegen. Erst wenn das Grabungsfeld flächendeckend abgetragen sei, könne das ganze Ausmaß genau ausgewertet werden. Der Abschlußbericht ist noch nicht fertig.
Sensationell sind diese Funde für die BI Arenawahn im doppelten Sinne. Einerseits sei die historisch-wissenschaftliche Tragweite für die Lingener Stadtgeschichte noch gar nicht abzuschätzen, andererseits betreffen sie empfindlich die aktuelle Stadtpolitik. Denn genau auf diesem Areal sollte noch vor weniger als einem halben Jahr die Emslandarena für 25 Millionen Euro gebaut werden. Erst das massive Einschreiten der BI Arenawahn mit der Vorlage eigener Gutachten und intensiven Gesprächen mit dem Rat und der Verwaltung hatte seinerzeit zu einem „Umdenken“ geführt: Die Emslandarena wird an dem von der BI favorisierten alten Standort an der Lindenstraße geplant. Maßgebliche Faktoren für die Neuplanungen waren damals – neben einem praktikablen Lärm- und Verkehrskonzept – vor allem die städtebaulichen und wirtschaftlichen Aspekte, die für erhebliche Einsparungen sorgten.
Dass die gestiegene Wirtschaftlichkeit an der Lindenstraße derartig hohe Ausmaße einnehmen würde, konnte zu jenem Zeitpunkt noch niemand ahnen. Laut Auskunft dürfe auf dem Laxtener Esch bis auf Weiters nicht gebaut werden, da jetzt das Landesamt für Denkmalschutz eingeschaltet sei. Die BI schließt daraus, dass diese Fläche über mehrere Jahre nicht überbaut werden darf.
Die an eine vorgeschriebene Zeitschiene gebundenen Gelder in Höhe von 10 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II wären für die Stadt Lingen verloren gewesen. Die damit einhergehende finanzielle Katastrophe hätte mit Sicherheit auch das Ende der Emslandarena bedeutet.
Statt der von der BI befürchteten Steuerruine an diesem Standort, hat die Stadt Lingen es sinnigerweise jetzt mit 6000 Jahre alten echten Ruinen zu tun. – Manche Geschichten muss man gar nicht erst erfinden….
Immer noch keine offiziellen Ergebnisse zu den Grabungen an der B214. Zur Erinnerung, am 03.03.2010 schreibt die Lingener Tagespost folgenden Artikel :
Laxten: Archäologen forschen neben der B 214
Lingen-Laxten.
Verwundert mag sich der eine oder andere Pkw-Fahrer auf der B214 in Höhe der Hedon-Klinik in Laxten fragen, ob denn die Emslandarena nun doch gegenüber gebaut werden soll. Die Erdarbeiten haben aber nichts mit dem Arenabau zu tun, der an der Lindenstraße gegenüber den bestehenden Emslandhallen errichtet wird.
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| Ob hier archäologische Funde zu machen sind? Experten suchen jetzt danach. |
| Foto: Felix Reis |
Im Zuge der inzwischen ad acta gelegten Planungen für das Projekt an der B214 war aber mit dem Landesamt für Denkmalpflege ein Termin vereinbart worden, um das Gelände auf archäologische Funde hin zu untersuchen. Diesen Termin wollte die Verwaltung nicht fallen lassen.
Das Areal liegt in einer archäologisch reichhaltigen Region, in der bereits etliche archäologische Fundplätze bekannt sind.
In ihrer Ausgabe zum 1. April treibt die Lingener Tagespost wie alle Jahre zuvor wieder Schabernack mit ihren Lesern. Redakteure und Leser haben offensichtlich gleichermaßen Spaß an der Sache und jeder freut sich schon auf die nächste “April-Ausgabe”.
Das allerdings interessante Knochen auf dem Acker gefunden wurden ist doch gar nicht so abwegig, oder ?
Hier noch einmal der Artikel der LT vom 01.04.2010.
Quelle: lt-net.de
Skelett ist rund 4000 Jahre alt
bmLingen.
Auch wenn es schon langsam niemand mehr hören kann: Es könnte einen neuen Standort für eine mögliche Feuerbestattungsanlage in Lingen geben – gegenüber der Hedon-Klink.
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| Die Fragmente des Skeletts sind nach ersten Schätzungen rund 4000 Jahre alt und sehr porös. Foto: Landesamt |
Wie bereits berichtet, wurden an der Stelle, wo zunächst die neue Emslandarena ihren Platz finden sollte, umfangreiche Grabungen vorgenommen, weil man glaubte, dort auf archäologische Funde zu stoßen – wie bereits zuvor im Ortsteil Baccum. „Wir sind mehr als glücklich, heute sagen zu dürfen, dass wir im Zuge unserer Grabungen die Überreste eines Steinzeitmenschen gefunden haben, der wahrscheinlich von seinen Angehörigen verbrannt wurde“, hieß es dazu gestern aus dem Landesamt für Kultur- und Denkmalpflege. Zahlreiche weitere Knochenteile, die ebenfalls Spuren einer Feuerbestattung trügen, ließen diesen Gedanken zu.
Die Fragmente des Skeletts werden als „gut erhaltener Fund“ eingestuft und sind nach ersten Schätzungen rund 4000 Jahre alt. Bislang konnte der nur leicht eingedrückte Schädel nicht vollständig aus dem Erdreich gelöst werden. Auch die Füße konnten zunächst „nur im Block“ geborgen werden. „Die Gefahr, dass die feingliedrigen und porösen Knochen zerbröseln, ist einfach zu groß“, hieß es aus dem Landesamt. Der Bereich zwischen Laxten und Baccum sei wahrlich eine Fundgrube für die Archäologie.
Dass das nahezu komplette Skelett eines so alten Vorfahren die Jahrtausende so gut überdauerte, werten die Archäologen als einen „absoluten Glücksfall“. Denn die Grabstätte in nur knapp 50 Zentimeter Tiefe blieb nicht nur von den neuzeitlichen Traktorpflügen verschont. Auch die Ackerbauern der Bronzezeit vor etwa 3000 Jahren, die sonst Hunderte von Gruben aushoben, um ihre Vorräte anzulegen, stießen nicht auf diesen Fundort.
Nun soll der „alte Laxtener“ einer Computertomografie unterzogen werden, um Hinweise auf seine Todesursache zu gewinnen.
„Sollte es sich bewahrheiten, dass hier schon mal Menschen eingeäschert wurden, dann liegt es nahe, hier in Laxten eine Feuerbestattungsanlage einzurichten,“ hieß es aus dem Lingener Rathaus.
Bevor der „alte Laxtener“ in die Computerröhre geschoben wird, haben Interessierte noch einmal die Möglichkeit, den 4000-Jahre-Mann aus der Nähe zu sehen. Zwischen 10 und 12 Uhr stehen heute die beiden Holzkisten, in der die Überreste transportiert werden sollen, im Emslandmuseum in Lingen in der Burgstraße. Museumsleiter Dr. Andreas Eyinck wird dann den Interessierten Rede und Antwort stehen. Auf die Frage, warum nur ein Teil der Knochen bei der Einäscherung verbrannt sei, antwortete Eyinck: „Es kann sein, dass es während der Zeremonie eine Störung gegeben hat und dadurch die Einäscherung nicht mehr bis zum Ende vollzogen werden konnte. Wie auch immer: Wir sind froh, einen solchen Fund bei uns im Hause zu haben, und sei es auch nur für einen Tag.“ Nicht nur die Heimatforscher aus der Region würden erwartet, sondern vor allem auch die Laxtener, um den ältesten Bürger ihres Ortsteils einmal aus der Nähe zu sehen. Der Eintritt ist frei.
In Darme war man gestern froh über den neuen Standort der Feuerbestattungsanlage. „Besser in Laxten als bei uns,“ zeigte sich Ortsbürgermeister Werner Hartke sehr erfreut über die neueste Entwicklung.
Eine Weile wollen wir den Bau der neuen Emslandarena noch begleiten.
Die Zeit bis zum endgültigen Baubeginn möchten wir nutzen, um auf unserer Homepage Bilder aus vergangenen Zeiten „rund um das Arenafeld“ zu zeigen.
Gerne veröffentlichen wir von Ihnen eingesandte Bilder/ Fotos aus dem direkten Umfeld aus vergangenen Zeiten. Alles zusenden, was Ihnen lieb und sicherlich auch für andere sehenswert ist. Rund um den Kirmesplatz, dem Alten Hafen, dem Pumpenkolk., die Lindenstraße!!! – Auch schöne Geschichten rund ums Areal interessieren nicht nur uns, sondern sicherlich auch die Besucher unserer Homepage.
Wenn Altes von Neuen überholt wird, so erinnert man sich doch gerne zurück.
Wir freuen uns über jedes Foto, jede Zeichnung, jede Geschichte…. Nur zu!
In seiner Rede zur Verabschiedung des Haushalts 2010 geht Stadtrat Dr. Bernhard Bendick (SPD) auch auf die Emslandarena ein :
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In der Angelegenheit zum Standort der Emslandarena waren die Damen und Herren der BI besser als der eigene und zugekaufte Sachverstand der Verwaltung. Es ist schon sehr bedenklich, dass das Baudezernat das Lärmschutzgutachten der Fa. Zech grundlegend falsch bewertet hat. Die Richtigkeit des Gutachtens wurde auch von der BI nicht angezweifelt. Also können die falschen Schlüsse nur im Baudezernat gezogen worden sein. Die Folgen waren eine völlig überflüssige Planung für den Standort Frerener Straße und damit verbunden erheblicher Zeitverlust. Zusätzliche Kosten sind auch entstanden!
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Drei Folien genügen der Verwaltung zur Darstellung der Lärmsituation auf der offiziellen Seite lingen.de
Lärmuntersuchung zur Emslandarena an der Lindenstraße
Machen Sie sich selbst ein Bild !
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